Ancona – Lebendig zwischen Hügeln und Wasser

Badeorte, Piazzen und maritimer Alltag bestimmen das Bild. Verfolge, wie Hafen, Stadtleben und Küstenraum in Ancona zusammenspielen.

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Monumento ai Caduti in Ancona mit umliegenden Gärten, Treppen und Stadtpanorama bei blauem Himmel mit weißen Wolken.Monumento ai Caduti in Ancona

Flagge Italien Das Wichtigste über Ancona im Überblick

🗺️ Ancona liegt in den Marken an der Adria und fühlt sich an wie eine Stadt, die gleichzeitig nach oben und nach außen schaut: hinauf auf Hügel, hinaus aufs Meer. Ihr Herz schlägt im Wechsel zwischen Altstadt und Hafen – und genau das macht den Reiz aus: Du bist in wenigen Minuten vom Platzcafé am historischen Zentrum an der Mole mit Schiffen, Molen und salziger Luft. Als städtischer Mittelpunkt gilt die Piazza del Plebiscito (Piazza del Plebiscito), oft "Piazza del Papa" genannt, wo abends Bars, Gespräche und Arkadenstimmung zusammenkommen. Für das "offizielle" Stadtgefühl – Brunnen, Palazzi, Flanierstrecke – ist die Piazza Cavour (Piazza Cavour) ein zweiter Fixpunkt, der Ancona urban und weit wirken lässt.

📜 Der Name Ancona leitet sich vom griechischen Wort für "Ellenbogen" ab – passend zur gebogenen Küstenlinie und zum natürlichen Hafen, der die Stadt früh prägte. Als Hafenstadt war Ancona strategisch wichtig und wurde in römischer Zeit ausgebaut, wovon der Arco di Traiano und die Hafenanlagen bis heute erzählen. Im Mittelalter und in der Neuzeit wuchs die Stadt als Handels- und Seefahrtsknoten, und ihre Bauwerke tragen diese Mischung aus Wehrhaftigkeit und Weltoffenheit in sich. Heute ist Ancona Hauptstadt der Region Marken – und wirkt zugleich bodenständig und maritim, eher "echt" als geschniegelt.

👪 In Ancona leben rund 100.000 Menschen, und man merkt schnell: Das ist keine reine Postkartenstadt, sondern eine Arbeits- und Alltagsstadt mit Hafenrhythmus. Studierende, Hafenbeschäftigte, Familien und Pendler mischen sich ganz selbstverständlich, besonders auf den Plätzen und entlang der Einkaufsachsen. Der Tourismus ist spürbar, aber nicht dominierend – viele Besucher kommen als Tagesgäste oder auf dem Weg weiter entlang der Küste. Genau deshalb fühlt sich Ancona oft angenehm unaufgeregt an: Du bist in einer italienischen Stadt, die nicht jeden Moment für Gäste inszeniert, sondern ihren eigenen Takt behält.

🏘️ Anconas Architektur ist ein spannender Mix aus historischen Schichten und Hafenstadt-Pragmatismus: enge Altstadtgassen, repräsentative Plätze, Kirchen auf der Höhe – und daneben Hafeninfrastruktur, Molen und Industriepanorama. Prägend ist die Cattedrale di San Ciriaco auf dem Colle Guasco, die wie ein Balkon über der Stadt sitzt, sowie die Mole Vanvitelliana, ein außergewöhnlicher Bau im Hafenbereich. Dazwischen liegen römische Monumente, klare Achsen und Viertel, die plötzlich sehr gemütlich werden, sobald du aus den Hauptstraßen herausdrehst. Am stärksten ist Ancona dort, wo sich Stadt und Meer berühren: an Aussichtskanten, Treppenwegen und an den Stränden unterhalb der Felsen.

🏆 Typisch für Ancona ist dieses "Hafen-und-Höhe"-Gefühl: morgens ein Blick auf Schiffe, mittags ein Dompanorama, nachmittags ein Bad am Passetto und abends Aperitivo auf der Piazza. Kulinarisch ist die Stadt maritim geprägt, mit Fischgerichten, die oft erstaunlich unkompliziert und sehr gut sind – dazu passen die Weine der Marken. Besonders hängen bleiben die Kontraste: antiker Stein am Trajansbogen, modernes Kulturleben in der Mole, und dazwischen das Salz in der Luft. Wer Ancona besucht, erinnert sich meist an den Blick über das Adriatische Meer – und an das Gefühl, eine echte Hafenstadt kennengelernt zu haben, nicht nur ein Reiseziel.


Ancona Erleben

📷 Was gibt es in Ancona zu erleben?

Ein Tag in Ancona beginnt am besten mit Höhe, weil du dann sofort verstehst, wie die Stadt funktioniert: Geh zur Cattedrale di San Ciriaco (Cattedrale di San Ciriaco) auf dem Colle Guasco und nimm dir ein paar Minuten für den Ausblick über Hafen, Dächer und die gebogene Küste. Von dort läufst du hinunter in die Altstadt und landest auf der Piazza del Plebiscito (Piazza del Plebiscito) – die perfekte Bühne für Kaffee, erste Orientierung und ein Gefühl für Anconas Alltag. Danach lohnt sich der Schritt Richtung Hafen: Der Arco di Traiano steht wie ein antiker Gruß am Wasser, und die Mole Vanvitelliana zeigt die Stadt von ihrer architektonisch ungewöhnlichen Seite. Mittags passt das "Einkaufen wie Einheimische": ein Marktstopp für Fisch, Käse oder Obst, danach ein schneller Imbiss mit Meeresnote.

Am Nachmittag gehört Ancona dem Meer: Fahre oder laufe zum Passetto, wo Treppen, Aufzug und Felsen den Weg zur Spiaggia del Passetto (Spiaggia del Passetto) öffnen, inklusive der typischen Grotten im Fels. Wer es wilder mag, plant Mezzavalle oder Portonovo als Natur-Strandmoment in der Nähe ein – dort wird die Küste plötzlich dramatisch, mit hellem Kies und klarem Wasser. Zum Abschluss passt eine Runde durch den Parco del Cardeto, weil du dort Stadt, Geschichte und Panorama in einem Spaziergang bekommst. Und dann: zurück auf eine Piazza, ein Aperitivo, und du merkst, wie Ancona vom Tageslicht in ein warmes, maritimes Abendgefühl kippt.


⛲ Die Hauptplätze von Ancona

Der lebendigste Hauptplatz ist die Piazza del Plebiscito (Piazza del Plebiscito), in Ancona fast immer "Piazza del Papa" genannt. Sie ist alt, langgezogen und stimmungsvoll gestaffelt – ein Platz, auf dem man nicht nur durchläuft, sondern hängen bleibt: für Aperitivo, Gespräche und dieses klassische italienische Platzgefühl. Historisch war sie lange die zentrale "Piazza grande", und bis heute ist sie ein sozialer Mittelpunkt, besonders am Abend.

Die Piazza Cavour (Piazza Cavour) ist Anconas großzügiger, repräsentativer Stadtplatz und wirkt urbaner und "weitläufiger". Hier sitzt man in Cafés, beobachtet das Kommen und Gehen und spürt die Stadt als regionale Hauptstadt. Zwischen beiden Plätzen verläuft ein schöner, natürlicher Rundgang: von Alltagsleben zu Hafenblick, von Altstadtgefühl zu breiteren Boulevards.


🏰 Sehenswürdigkeiten in Ancona

Trajansbogen (Arco di Traiano)
Der römische Ehrenbogen steht direkt im Hafen und wirkt, als würde er das Meer begrüßen. Besonders stark ist er bei spätem Licht, wenn der Stein warm wird und die Hafenstimmung fast filmisch wirkt.

Kathedrale San Ciriaco (Cattedrale di San Ciriaco)
Der Dom sitzt hoch auf dem Colle Guasco und ist Anconas klassischer Aussichtspunkt. Innen spürt man die alte, leicht byzantinische Stimmung – außen ist es der Blick über Stadt und Adria, der bleibt.

Vanvitelli-Mole (Mole Vanvitelliana / Lazzaretto di Ancona)
Ein außergewöhnlicher Bau im Hafenbereich, der wie eine kleine Insel wirkt und heute als Kulturort genutzt wird. Der Mix aus Wasser, Geometrie und Ausstellungen macht die Mole zu einem der spannendsten Orte der Stadt.

Römisches Amphitheater (Anfiteatro Romano)
Ein Stück Antike, das man nicht nur "besichtigt", sondern im Stadtgefüge entdeckt. Zwischen Häusern und Hügeln liegt hier ein stiller Ort, der Ancona als alte Hafenstadt noch einmal anders zeigt.

Passetto mit Grotten (Il Passetto / Grotte del Passetto)
Der Passetto ist Anconas klassischer Weg ans Meer: Monument, Treppe, Felsen und unten die Badeplätze. Die Grotten in den Felsen geben dem Ort eine sehr lokale Note – wie kleine Sommerhäuser aus Stein.


Außenansicht eines Souvenirgeschäfts in der Altstadt von Ancona mit rosa Putzfassade, weißen Fensterrahmen, neoklassizistischen Rundbögen, „I ♥ Italia“-T-Shirts, italienischen Fußballtrikots und klassischen italienischen Souvenirartikeln.Souvenirgeschäft in Ancona

🛒 Einkaufen in Ancona

Die wichtigste Einkaufsstraße ist der Corso Giuseppe Garibaldi (Corso Giuseppe Garibaldi): eine echte Stadtachse mit Mode, Schuhen, Parfümerien, Buchläden und dem typischen "unterwegs sein" zwischen Cafés und Schaufenstern. Ebenfalls zentral ist der Corso Stamira (Corso Stamira), der als Boulevard-Feeling mit vielen Läden und schnellen Besorgungen funktioniert und dich gut zwischen Zentrum und weiteren Stadtteilen bewegt. Wer Ancona geschmacklich einkaufen will, macht es wie die Einheimischen: Marktstand statt Souvenirshop – Fisch, Käse, Olivenöl und regionale Spezialitäten sind hier die besseren Erinnerungen.

Galleria Dorica (Galleria Dorica)
Eine zentrale Passage für den schnellen Stadtbummel, praktisch bei Hitze oder Regen. Ideal, wenn du Shopping ohne große Umwege direkt im Zentrum bündeln willst.

Markt der Erben / Marktstände im Zentrum (Mercato delle Erbe)
Ein Ort für frische Produkte und Alltagskultur, wo man Ancona jenseits der Sehenswürdigkeiten spürt. Perfekt für einen kurzen Stopp: schauen, kaufen, probieren, weitergehen.

Fischmarkt am Hafen (Mercato Ittico / zona porto)
Hier wird Ancona als Hafenstadt besonders greifbar: Gerüche, Kisten, Tagesfang. Auch wenn du nichts kaufst, ist es ein lebendiger Blick in den maritimen Alltag.

Einkaufszentrum am Stadtrand (Centro Commerciale / zona Baraccola)
Im Bereich der Baraccola bündeln sich größere Läden für den praktischen "Alles-auf-einmal"-Einkauf. Gut, wenn du mit dem Auto unterwegs bist und wetterunabhängig shoppen möchtest.


Kultur in Ancona

🏛️ Museen in Ancona

Nationales Archäologisches Museum der Marken (Museo Archeologico Nazionale delle Marche)
Das Museum ist ideal, um Ancona und die Region historisch einzuordnen – von der Vorzeit bis zur römischen Welt. Ein Besuch passt besonders gut nach Dom und Trajansbogen, weil du dann die "Hintergründe" der Stadt gleich mitnimmst.

Staatliches Tastmuseum Omero (Museo Tattile Statale Omero)
Ein außergewöhnliches Museum, das Kunst über das Tasten erfahrbar macht und in der Mole Vanvitelliana untergebracht ist. Es ist barrierearm gedacht und bietet eine Perspektive, die du so kaum anderswo bekommst.

Städtische Gemäldegalerie Podesti (Pinacoteca Civica "Francesco Podesti")
Ein guter Ort für Malerei und Stadtgeschichte in ruhiger Atmosphäre. Ideal, wenn du zwischen Hafen und Strand noch einen "kühlen" Kulturblock einbauen willst.

Diözesanmuseum (Museo Diocesano)
Kunst, sakrale Objekte und Stadtgeschichte verbinden sich hier zu einem stillen, konzentrierten Besuch. Besonders passend, wenn du ohnehin rund um den Dom unterwegs bist.

Stadt- und Kulturorte in der Mole (Mole Vanvitelliana – spazi culturali)
Die Mole ist nicht nur Architektur, sondern auch Kulturplattform: Ausstellungen, Veranstaltungen, manchmal Film oder Konzerte. Wer Ancona modern erleben will, schaut hier mindestens kurz vorbei.


🎨 Kunst in Ancona

Ausstellungen in der Vanvitelli-Mole (Mostre alla Mole Vanvitelliana)
Wechselausstellungen in einem außergewöhnlichen Raum – Wasser, Geometrie und Kultur in einem. Der Ort macht jede Ausstellung automatisch atmosphärisch, besonders am Abend.

Kunst in der Pinakothek Podesti (Pinacoteca Civica "Francesco Podesti")
Hier bekommst du klassische Malerei und regionale Bezüge, ohne dass es überladen wirkt. Ideal als ruhiger Kontrast zur Hafen- und Strandenergie.

Galerien und Kulturinitiativen im Zentrum (gallerie / spazi espositivi in centro)
In der Altstadt gibt es immer wieder kleinere Räume, die Fotografie, Design oder lokale Positionen zeigen. Perfekt, wenn du beim Bummeln spontan "einfach mal reingehen" möchtest.


🗿 Monumente in Ancona

Kriegerdenkmal am Passetto (Monumento ai Caduti del Passetto)
Ein weißes, markantes Denkmal über dem Meer, das den Passetto prägt und zugleich Aussichtspunkt ist. Von hier wirkt die Adria weit und ruhig – besonders bei Sonnenuntergang.

Statue von Clemens XII. (Statua di Clemente XII)
Auf der Piazza del Plebiscito ist diese Figur mehr als Dekoration: Sie gehört zur Identität des Platzes, der deshalb "Piazza del Papa" heißt. Ein kurzer Blick genügt, um die Verbindung von Stadtgeschichte und Alltag zu spüren.

Alter Leuchtturm und Befestigungen im Cardeto (Faro vecchio / fortificazioni del Cardeto)
Im Parco del Cardeto tauchen immer wieder historische Spuren auf, die den Spaziergang "erzählen" lassen. Dazu kommt das Panorama – Monument und Aussicht verschmelzen hier fast automatisch.


⛪ Kirchen in Ancona

Die Hauptkirche der Stadt ist die Kathedrale San Ciriaco (Cattedrale di San Ciriaco), hoch oben auf dem Colle Guasco gelegen und damit schon durch ihre Position beeindruckend. Der Bau verbindet romanische Strenge mit byzantinisch anmutenden Elementen, was innen eine besondere, leicht "östliche" Atmosphäre erzeugt. Der Turm ist vor allem als Höhenpunkt der Stadt bekannt – und selbst wenn du nur kurz bleibst: Der Domplatz ist einer der besten Orte für Panorama und Wind im Gesicht.

Kirche Santa Maria della Piazza (Chiesa di Santa Maria della Piazza)
Eine historische Kirche in der Altstadt, die sich gut in einen Rundgang zwischen Plätzen und Hafen einfügt. Ideal für einen kurzen, stillen Stopp inmitten der Stadt.

Kirche San Domenico (Chiesa di San Domenico)
Direkt im Umfeld der Piazza del Plebiscito gelegen und damit eng mit dem Platzleben verbunden. Ein schöner Kontrast: draußen Aperitivo, drinnen Ruhe.

Kloster- und Kirchenorte in den Vierteln (chiese di quartiere / conventi)
Ancona hat viele kleinere Kirchen, die weniger touristisch sind, aber den Alltag der Stadt tragen. Sie sind ideal, wenn du bewusst abseits der Hauptpunkte unterwegs bist.


Aktivitäten in Ancona

🌳 Parks in Ancona

Cardeto-Park (Parco del Cardeto)
Ein großer Stadtpark direkt über dem Meer, mit Wegen, historischen Spuren und Aussichtskanten. Perfekt, um Ancona als "Stadt auf den Klippen" zu erleben – grün, windig, überraschend weit.

Passetto-Park (Parco del Passetto)
Grünanlage oberhalb des Meereszugangs, ideal für Spaziergänge mit Blick aufs Wasser. Besonders schön am späten Nachmittag, wenn das Licht weich wird und die Stadt langsam Richtung Abend kippt.

Parco della Cittadella (Parco della Cittadella)
Ein ruhiger Park für eine Pause vom Zentrum, mit Wegen und viel Stadtalltag. Gut geeignet, wenn du zwischen Dom und Shopping kurz durchatmen willst.

Conero-Naturpark (Parco del Conero)
Direkt südlich beginnt die berühmte Conero-Küste mit Panoramawegen und Naturbuchten. Ideal als Halbtagesausflug, wenn du Ancona mit "wilder Küste" kombinieren möchtest.


⚓ Die Uferpromenaden in Ancona

Ancona hat mehrere Uferstimmungen statt einer einzigen "Lungomare"-Linie: Hafenpromenade, Felszugang, Naturbucht – je nachdem, wo du stehst, wechselt die Stadt ihr Meer-Gesicht. Gerade das macht sie spannend: Du kannst morgens am Hafen Schiffe beobachten, mittags am Passetto auf den Felsen sitzen und am späten Nachmittag entlang der Küste spazieren. Die Wege sind nicht überall flach wie in klassischen Badeorten, dafür oft dramatischer – mit Treppen, Kanten und Blicken. Wenn du Meer suchst, findest du es hier nicht als Kulisse, sondern als Teil der Stadt.

Passetto-Uferweg (Il Passetto / scalinata e lungomare roccioso)
Der bekannteste Meerzugang der Stadt mit Treppen, Aufzug und Felsenbereichen. Abends ein Klassiker: Wind, Wellen, Grotten und ein Gefühl von "Sommer in Ancona".

Hafenmolen-Spaziergang (porto / moli di Ancona)
Ein maritimer Spaziergang mit Blick auf Boote, Fähren und das Hafenleben. Besonders stimmungsvoll bei Sonnenuntergang, wenn sich Lichter im Wasser spiegeln.

Portonovo-Bucht (Baia di Portonovo)
Eine der schönsten Buchten der Conero-Küste in der Nähe von Ancona, mit Kiesstrand und Naturkulisse. Ideal, wenn du Promenade gegen Buchtgefühl tauschen willst.


🏖️ Die Strände in Ancona

Ancona kann Strand auf unterschiedliche Art: urban am Passetto, naturbelassen an der Conero-Küste, und oft mit Kies statt Sand – dafür mit klarerem Wasser und dramatischerem Hintergrund. Viele Strände sind über Treppen oder Fußwege erreichbar, was sie weniger "Drive-in" macht und oft genau deshalb schöner. Für Familien ist der Passetto praktisch, für Naturfans sind Mezzavalle und Portonovo die Highlights. Am besten planst du Strand in Ancona wie einen kleinen Ausflug: Wasser, Schuhe, vielleicht ein Handtuch – und dann einfach los.

Passetto-Strand (Spiaggia del Passetto)
Der Stadtstrand unterhalb des Denkmals, erreichbar über Treppen oder im Sommer per Aufzug. Felsen, Kies und Grotten geben dem Ort ein sehr lokales, typisches Ancona-Gefühl.

Mezzavalle-Strand (Spiaggia di Mezzavalle)
Eine wilde, naturbelassene Bucht an der Conero-Küste, meist nur zu Fuß erreichbar. Perfekt, wenn du das Meer in "Naturmodus" willst: Kies, klares Wasser und kaum Urbanität.

Portonovo-Strände (Spiagge di Portonovo)
Kiesbuchten mit starker Naturkulisse und klassischem Conero-Flair. Ideal für einen Badetag, der sich wie ein kurzer Küstenurlaub anfühlt.


🏊 Schwimmen und Baden in Ancona

In Ancona ist Baden meist "Meerbaden" – und genau das ist der Punkt: Du springst nicht in ein Becken, sondern in Adriaküste mit Wind, Wellen und klarerem Wasser, besonders an der Conero-Linie. Der Passetto ist die unkomplizierte Option für einen schnellen Sprung ins Wasser direkt in der Stadt, während Mezzavalle und Portonovo mehr Planung brauchen, dafür aber das schönere Naturerlebnis bieten. Wer unabhängig vom Wetter schwimmen will, findet in einer Regionalhauptstadt auch Sportanlagen und Hallenbad-Optionen – praktisch, wenn du im Winter oder bei Wind nicht ans Meer möchtest. Am schönsten bleibt aber der klassische Ancona-Moment: nach einem Stadtrundgang kurz an die Küste, Schuhe aus, Wasser an den Füßen, und plötzlich fühlt sich alles leichter an.

Baden am Passetto (Spiaggia del Passetto)
Klassischer Ort für den schnellen Stadt-Sprung ins Meer. Besonders angenehm am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, wenn es ruhiger ist.

Naturbaden Mezzavalle (Spiaggia di Mezzavalle)
Ein Badetag wie ein kleiner Ausflug: Fußweg, Kies, Natur und oft sehr klares Wasser. Ideal für alle, die lieber "Bucht" als "Badeanstalt" wollen.

Baden in Portonovo (Baia di Portonovo)
Kiesbuchten mit Conero-Kulisse, oft mit Infrastruktur in der Nähe. Perfekt, wenn du Natur und Komfort kombinieren möchtest.


🎡 Freizeit und Unterhaltung in Ancona

Anconas Freizeit ist eine Mischung aus Meer, Stadt und Natur: Du kannst an einem Tag Dompanorama, Hafenrundgang und Strandbaden kombinieren, ohne lange Wege. Sportlich ist die Stadt ideal für Spaziergänge mit Aussicht – Cardeto, Passetto und die Küstenwege geben Bewegung automatisch einen Sinn. Wer Unterhaltung sucht, findet sie weniger in "Fahrgeschäften", sondern in Veranstaltungen, Märkten, Konzerten und dem lebendigen Platzleben am Abend. Für Familien sind Strand, Parks und kurze Ausflüge an die Conero-Küste die stärksten Karten – und selbst ein einfacher Hafenbesuch mit Schiffen kann hier schon ein Erlebnis sein.


🗼 Die Aussichtspunkte in Ancona

Ancona ist eine Stadt der Aussicht, weil sie auf Hügeln über dem Meer sitzt. Die besten Blicke sind nicht nur "Fotopunkte", sondern Orte, an denen du die Stadtstruktur verstehst: Domhöhe, Klippenpark, Passetto-Monument. Besonders stark sind diese Ausblicke bei Wind und bei spätem Licht, wenn das Meer dunkler wird und die Stadt warm leuchtet. Wenn du nur einen Aussichtspunkt schaffst, nimm den Dom – er ist Anconas Balkon über der Adria.

Dompanorama (Cattedrale di San Ciriaco / Colle Guasco)
Der klassische Blick über Hafen, Stadt und Küstenlinie. Ideal als Startpunkt am Morgen oder als Abschluss, wenn die Stadt im Abendlicht liegt.

Cardeto-Klippenblicke (Parco del Cardeto)
Mehrere Aussichtspunkte entlang der Wege, oft direkt an der Kante über dem Meer. Perfekt für Spaziergänge, die Panorama und Natur verbinden.

Passetto-Denkmalblick (Monumento ai Caduti del Passetto)
Ein Aussichtspunkt mit starker Kulisse: weißes Monument, blaues Meer, und darunter der Strand. Besonders eindrucksvoll bei Sonnenuntergang.


Sonnenuntergangsstimmung auf der Piazza del Plebiscito in Ancona mit belebten Straßencafés, vielen Spaziergängern, warm beleuchteten Fassaden und dem historischen Uhrturm unter einem farbenreichen Abendhimmel.Piazza del Plebiscito in Ancona am Abend

🥂 Der Abend in Ancona

Am Abend spielt Ancona seine Plätze aus: Auf der Piazza del Plebiscito (Piazza del Plebiscito), der "Piazza del Papa", sitzen Menschen unter den Fassaden und Arkaden, trinken Aperitivo und lassen den Tag langsam ausklingen. Rund um Corso Garibaldi (Corso Garibaldi) und in den Seitenstraßen findest du Weinbars, kleine Lokale und dieses typische italienische "Man bleibt noch kurz" – das dann doch länger wird. Wer Essen mit Meer verbinden will, steuert Richtung Hafen und sucht sich ein Restaurant, in dem Fisch nicht spektakulär, sondern selbstverständlich gut ist.

Stadtfeste bringen zusätzliche Energie, besonders im Frühling: Die Fiera di San Ciriaco (Fiera di San Ciriaco) rund um Anfang Mai gehört zu den bekanntesten Terminen und füllt Straßen und Plätze mit Marktstimmung. Ansonsten sind es oft kleinere Anlässe, die den Abend prägen: Ausstellungen in der Mole, Eröffnungen, Konzerte, Sommerprogramme, die nicht laut sein müssen, um Atmosphäre zu schaffen. Wer Ancona "schön" erleben will, plant den Abend gern so, dass er einmal vom Platzleben zum Wasser kippt.

Als Veranstaltungsorte spielen die Mole Vanvitelliana (Mole Vanvitelliana) und kulturelle Häuser im Zentrum eine wichtige Rolle, weil sie Stadt und Hafen in einem Programm verbinden. Danach ist der beste Abschluss oft ganz simpel: ein Spaziergang am Passetto oder an den Hafenmolen, Wind im Gesicht, Lichter auf dem Wasser. Ancona ist nachts nicht überdreht, sondern maritim und warm – eine Stadt, in der man eher schlendert als hetzt. Und genau das passt: Hafenstadt, Aussichtsstadt, Abendstadt.


Via Europe

Panoramabild vom Felsen Parco Regionale del ConeroParco Regionale del Conero

📷 Ausflugsziel: Parco Regionale del Conero – Steilküste, Buchten und Panorama über der Adria

Nur rund 15 Kilometer südlich von Ancona erstreckt sich der Parco Regionale del Conero, eines der eindrucksvollsten Küstennaturschutzgebiete Italiens. Der Monte Conero erhebt sich hier überraschend steil aus der Adria und bildet eine einzigartige Landschaft aus weißen Kalkfelsen, mediterraner Vegetation, dichten Wäldern und tief eingeschnittenen Buchten. Der Kontrast zwischen dem satten Grün der Hügel und dem türkisblauen Meer macht den Park besonders fotogen.

Zahlreiche Wander- und Panoramawege führen zu spektakulären Aussichtspunkten wie dem Belvedere del Passo del Lupo oder dem Belvedere Nord, von denen sich weite Blicke über die Küste und das offene Meer eröffnen. Über steile Pfade erreicht man zudem einige der schönsten Strände der Marken, darunter Spiaggia delle Due Sorelle, San Michele und Sassi Neri. Die Orte Sirolo und Numana gelten als ideale Ausgangspunkte für Erkundungen im Park.

Für einen Ausflug mit Aussichtspunkten und einer kurzen Wanderung sollte man etwa zwei bis drei Stunden einplanen. Die Anfahrt von der Etappe Ancona dauert rund 25 Minuten in südlicher Richtung. Parkmöglichkeiten befinden sich an den Parkzugängen sowie oberhalb der Küstenpfade; von dort führen teils kurze, teils steilere Fußwege hinab zu Aussichtspunkten oder Stränden.



Via Europe Die Via Europe Tour von Ancona nach Pescara

Dieser lange Abschnitt der Via Europe führt dich auf rund 156 km in südöstlicher Richtung über eine Landstraße, die mit nur wenigen kleinen Erhebungen direkt entlang der Adriaküste verläuft. Die Route beginnt in der Provinz Ancona und setzt sich weiter entlang der Küste der Marken bis in die Abruzzen fort, begleitet von hügeligem Umland. Fast durchgehend ist die Strecke besiedelt mit Kleinstädten, Dörfern und Ferienhäusern, während ein nahezu durchgehender Sandstrand und mediterrane Vegetation das Landschaftsbild prägen. Auf der Strecke nach Pescara liegen folgende Zwischenetappen:

🏘️ Porto Recanati
Porto Recanati ist eine urbane Kleinstadt mit direktem Strandzugang. Ferienhäuser und eine lebendige Promenade prägen den Küstenort.

🏘️ Civitanova Marche
Civitanova Marche ist eine größere Küstenstadt mit Strand und Yachthafen. Urbanes Leben und Badeatmosphäre gehen hier nahtlos ineinander über.

🏘️ Porto Sant'Elpidio
Porto Sant'Elpidio ist eine weitläufige Kleinstadt entlang der Küste. Der lange Strand und die lineare Bebauung bestimmen das Ortsbild.

🏘️ Porto San Giorgio
Porto San Giorgio ist eine historische Kleinstadt mit gepflegtem Strand und Hafen. Die Mischung aus Altstadt und Badeort prägt den Charakter.

🏘️ Marina di Altidona
Marina di Altidona ist eine kleine Küstensiedlung mit Strand und ruhiger Atmosphäre. Die Bebauung ist locker und stark auf Feriennutzung ausgerichtet.

🏘️ Cupra Marittima
Cupra Marittima ist eine historisch geprägte Küstenstadt mit urbanem Charakter. Strand, Promenade und gewachsenes Zentrum liegen hier dicht beieinander.

🏘️ Marotta
Marotta ist eine Kleinstadt direkt am Meer mit durchgehendem Sandstrand. Ferienhäuser und Strandbetriebe prägen den Ort.

🏰 Castello di Marano
Das Castello di Marano liegt leicht erhöht über der Küste. Es erinnert an die mittelalterliche Sicherung der Küstenlinie.

🏘️ Grottammare
Grottammare ist eine urbane Küstenstadt mit historischem Zentrum und Strand. Palmen, Promenade und Altstadt verleihen dem Ort mediterranes Flair.

🏘️ Martinsicuro
Martinsicuro ist eine urbane Kleinstadt mit langem Sandstrand. Sie markiert den Übergang von den Marken in die Region Abruzzen.

🏘️ Alba Adriatica
Alba Adriatica ist eine lebendige Küstenstadt mit breitem Strand. Ferienanlagen und Strandpromenade prägen das Stadtbild.

🏘️ Giulianova
Giulianova verbindet historischen Stadtkern mit modernem Badeort. Hafen, Strand und Altstadt liegen hier eng beieinander.

🏘️ Roseto degli Abruzzi
Roseto degli Abruzzi ist eine urbane Küstenstadt mit langem Sandstrand. Die Bebauung zieht sich nahezu durchgehend entlang der Küste.

🏘️ Montesilvano
Montesilvano ist eine stark urbanisierte Küstenstadt mit Strand. Sie geht nahezu nahtlos in den Großraum Pescara über.

In Pescara erwartet dich eine moderne Hafen- und Küstenstadt mit lebendiger Strandpromenade. Als urbanes Zentrum der Abruzzen verbindet Pescara Strand, Stadtleben und Verkehrsknotenpunkte entlang der Adria.


Nächste Etappe:
Pescara 156 km

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