Monaco mit Monte-Carlo – Kleine Welt mit großer Wirkung

Uferwege, urbane Eleganz und internationale Ereignisse bestimmen das Erscheinungsbild. Entdecke Monaco mit Monte-Carlo als Stadtstaat mit kompakter Form und großer Ausstrahlung.

Erleben | Kultur | Aktivitäten | Via Europe


Panorama von Monaco mit dem Fürstenpalast auf dem Felsen und dem Yachthafen unter malerischen weiß-grauen Wolken im besten Sonnenlicht.Panorama von Monaco

Flagge Monaco Das Wichtigste über Monte-Carlo im Überblick

🗺️ Monte-Carlo liegt an der Côte d'Azur im Fürstentum Monaco und ist das berühmteste Viertel des Stadtstaats: ein Hang aus Palmen, Terrassen und eleganten Boulevards, der sich zum Meer öffnet. Die Lage ist spektakulär, weil du in wenigen Minuten zwischen Meeresspiegel und Aussichtsbalkonen wechselst – über Treppen, Aufzüge und Straßen, die wie Kurvenlinien gezeichnet wirken. Im Zentrum von Monte-Carlo schlägt der Rhythmus rund um die Place du Casino (Place du Casino), von der aus sich Luxusstraßen, Gärten und Hotels fächerförmig verteilen. Und obwohl alles glänzt, bleibt der Mittelmeer-Hintergrund immer spürbar: Licht, Salzluft und diese ruhige Weite hinter den Fassaden.

📜 Monte-Carlo wurde im 19. Jahrhundert als mondäner Anziehungspunkt aufgebaut, als Monaco mit dem Casino und dem aufkommenden Riviera-Tourismus einen neuen, luxuriösen Lebensentwurf erfand. Der Name geht auf Fürst Charles III. zurück, dessen Ära das moderne Monte-Carlo maßgeblich prägte und der dem Viertel Identität gab. In der Belle Époque wurde Monte-Carlo zur Bühne Europas: Hotels, Oper, Spielbank und elegante Gesellschaft machten den Ort zum Synonym für Stil und Risiko. Später kamen Motorsport und moderne Architektur hinzu – und trotzdem wirkt Monte-Carlo bis heute wie ein Ort, der Tradition nicht ersetzt, sondern mit Gegenwart auflädt.

👪 In Monte-Carlo selbst lebt nur ein Teil der Bevölkerung Monacos, doch durch Hotels, Büros, Gastronomie und Events ist das Viertel den ganzen Tag in Bewegung. Tagsüber mischen sich Geschäftsleute, Flaneure und Besucher, die zwischen Boutiquen und Cafés pendeln; am Abend kommen Casino-Gäste, Restaurantpublikum und Eventbesucher dazu. Monte-Carlo wirkt dadurch international, aber nicht anonym: Servicekultur, Sicherheit und eine gewisse "leise Ordnung" sind überall spürbar. Gleichzeitig ist das Viertel nicht still – es ist ein Schaufenster der Riviera, in dem Geselligkeit stilvoll, aber deutlich präsent ist.

🏘️ Architektonisch ist Monte-Carlo ein Mix aus Belle-Époque-Pracht und moderner Luxusstadt: große Hotelvolumen, elegante Fassaden, gepflegte Gärten und dazwischen neue, klare Linien aus Glas und Stein. Prägend sind das Casino-Ensemble mit Oper und Gärten, die palmenbegleiteten Plätze und die "Goldene Quadrat"-Straßen des Carré d'Or. Durch die Topografie entstehen viele Terrassenmomente: ein kurzer Schritt, und du blickst über Dächer bis zum Meer. Monte-Carlo fühlt sich dadurch weniger wie "Altstadt" an, sondern wie eine fein kuratierte Stadtlandschaft, in der jede Ecke ein Bild ergeben könnte.

🏆 Typisch für Monte-Carlo ist diese Mischung aus Ikonen und Atmosphäre: das Casino als Symbol, Luxusshopping als Ritual, und dazwischen immer wieder Meerblick, der alles erdet. Man erinnert sich an das Flanieren rund um Place du Casino, an die elegante Ruhe der Gärten und an Abende, die wie Filmkulissen wirken – inklusive Limousinen, Lichter und leiser Musik aus Hotelbars. Dazu kommt der Mythos Motorsport: Monte-Carlo ist untrennbar mit dem Stadtkurs verbunden, der jedes Jahr die Straßen in eine Bühne verwandelt. Monte-Carlo bleibt im Kopf als Ort, an dem "sehen und gesehen werden" funktioniert – aber auch als Ort, an dem man einfach nur schön am Meer entlanggehen kann.


Monte-Carlo Erleben

📷 Was gibt es in Monte-Carlo zu erleben?

Ein Tag in Monte-Carlo beginnt am besten an der Kasino-Platz (Place du Casino), weil hier die berühmteste Kulisse Monacos wie selbstverständlich bereitsteht: Gärten, Grandhotels und die Fassade des Kasinos von Monte-Carlo (Casino de Monte-Carlo). Von dort schlenderst du durch das Carré d'Or (Carré d'Or) über elegante Avenuen, schaust in Schaufenster, trinkst einen Espresso und beobachtest das Ritual des Flanierens, das hier fast zum Sport gehört. Danach passt ein Kulturmoment: das Opernhaus von Monte-Carlo (Opéra de Monte-Carlo) wirkt schon von außen wie Belle Époque in Reinform, und je nach Programm lohnt auch ein Besuch im Grimaldi Forum (Grimaldi Forum Monaco) für Ausstellungen. Am Nachmittag wechselst du ans Wasser: ein Spaziergang an der Larvotto-Promenade (Promenade du Larvotto) und ein Bad am Larvotto-Strand (Plage du Larvotto) geben Monte-Carlo die mediterrane Leichtigkeit, die hinter dem Glamour immer mitschwingt. Den schönsten Abschluss holst du dir mit Blick von den Terrassen rund um die Kasino-Gärten (Jardins du Casino) – dann wirkt Monte-Carlo nicht mehr wie Luxus, sondern wie eine sehr helle, sehr schöne Riviera-Stadt.


⛲ Der Hauptplatz von Monte-Carlo

Der Hauptplatz ist die Kasino-Platz (Place du Casino), das berühmteste Schaufenster des Fürstentums und zugleich ein echter Orientierungspunkt: Von hier verzweigen sich Shoppingstraßen, Hotelachsen und Wege Richtung Meer. Der Platz ist historisch und symbolisch wichtig, weil das Casino-Ensemble Monte-Carlo erst zur Weltmarke gemacht hat – und weil hier bis heute die "Bühne" für den Auftritt der Stadt steht. Rundherum liegen die Kasino-Gärten (Jardins du Casino), die dem Ganzen eine gepflegte, fast stille Eleganz geben. Wer Monte-Carlo in einem Bild sucht, findet es genau hier.


🏰 Sehenswürdigkeiten in Monte-Carlo

Kasino von Monte-Carlo (Casino de Monte-Carlo)
Das Casino ist nicht nur Spielbank, sondern ein Architektur-Statement, das Monte-Carlo bis heute definiert: Belle-Époque-Glanz, große Formen und dieses Gefühl von "hier passiert etwas". Selbst ohne zu spielen lohnt der Besuch wegen der Atmosphäre – und weil rundherum das ganze Viertel wie eine Kulisse um dieses Gebäude gebaut scheint.

Opernhaus von Monte-Carlo (Opéra de Monte-Carlo)
Direkt am Casino-Ensemble gelegen, wirkt die Oper wie ein eleganter Nachbar mit eigener Persönlichkeit: festlich, klassisch und sehr "Riviera". Ein Abendprogramm hier ist die stilvollste Art, Monte-Carlo zu erleben, weil Kultur und Glamour auf natürlichem Niveau zusammenfallen.

Carré d'Or – Luxusviertel (Carré d'Or)
Das Carré d'Or ist die konzentrierte Luxuszone aus Avenuen, Boutiquen und Fünf-Sterne-Adressen, in der Shopping zum Spaziergang wird. Gerade wenn du nicht kaufen willst, macht es Spaß, hier zu flanieren, weil das Viertel zeigt, wie Monte-Carlo "Prestige" räumlich inszeniert.

Grimaldi Forum (Grimaldi Forum Monaco)
Das moderne Kultur- und Kongresszentrum setzt einen klaren Gegenpol zur Belle Époque und gibt Monte-Carlo einen zeitgenössischen Akzent. Je nach Ausstellung oder Konzert wird der Besuch schnell zum Tageshighlight, weil man hier Kunst und Meerlage im selben Moment hat.

Larvotto und Meerfront (Larvotto / Plage du Larvotto)
Hier zeigt Monte-Carlo seine entspannte Seite: Promenade, Wasser, Badekulisse und ein Rhythmus, der sofort sommerlich wirkt. Besonders am späten Nachmittag ist Larvotto der perfekte Ort, um Monte-Carlo vom "Schaufenster" zur echten Riviera-Stimmung umzuschalten.


Souvenirgeschäft in der Altstadt von Monte Carlo mit modern neoklassischer hellbrauner Fassade und typischen Monaco-Souvenirartikeln in der AuslageSouvenirgeschäft in Monte-Carlo

🛒 Einkaufen in Monte-Carlo

Die Hauptgeschäftsstaße ist die Achse rund um Avenue de Monte-Carlo (Avenue de Monte-Carlo) und das Carré d'Or (Carré d'Or): hier reihen sich Luxuslabels, Juweliere und stilvolle Concept Stores, und der Spaziergang fühlt sich wie eine Modestrecke an. Wer es etwas alltagstauglicher mag, geht Richtung Boulevard des Moulins (Boulevard des Moulins), wo sich Monte-Carlo urbaner und praktischer zeigt – immer noch elegant, aber weniger "Show". In beiden Fällen gilt: Einkaufen ist hier nicht nur Bedarf, sondern Teil des Erlebnisses, weil Straßenbild, Service und Atmosphäre mitkaufen.

One Monte-Carlo – Luxuspassage (One Monte-Carlo)
Ein kompaktes, hochwertiges Shopping-Ensemble direkt beim Casino, das sich wie eine elegante Bühne aus Boutiquen und Architektur anfühlt. Ideal, wenn du das "Monte-Carlo-Gefühl" in kurzer Zeit konzentriert erleben möchtest.

Markt La Condamine – Food und Alltag (nahebei) (Marché de la Condamine)
Für echtes Essen, regionale Produkte und einen bodenständigeren Monaco-Moment lohnt der Abstecher in die Markthalle. Gerade als Kontrast zum Carré d'Or ist das perfekt, weil du hier Monaco schmeckst statt nur anschaust.


Kultur in Monte-Carlo

🏛️ Museen in Monte-Carlo

Ozeanographisches Museum Monaco (nahebei) (Musée océanographique de Monaco)
Eines der eindrucksvollsten Museen der Region, spektakulär auf dem Felsen gelegen und inhaltlich perfekt zur Riviera passend. Der Besuch ist ideal, wenn du Monte-Carlo mit einem großen "Monaco-Moment" kombinieren willst, der mehr als Luxus erzählt.

Neues Nationalmuseum von Monaco – Villa Paloma (nahebei) (Nouveau Musée National de Monaco – Villa Paloma)
Ein feines Museum für Kunst und Ausstellungen in einer Villa-Atmosphäre, die sehr gut zur Côte d'Azur passt. Es ist der richtige Stopp, wenn du nach Casino und Shopping einen ruhigeren, kulturellen Fokus suchst.

Automobil-Sammlung des Fürsten (nahebei) (Collection de Voitures de S.A.S. le Prince de Monaco)
Ein Traum für alle, die Monaco auch über Technik und Stil erleben wollen, mit Fahrzeugen, die Geschichte und Design verbinden. Gerade wegen des Motorsport-Mythos wirkt dieses Museum wie ein logischer zweiter Akt nach dem Stadtkurs-Spaziergang.


🎨 Kunst in Monte-Carlo

Ausstellungen im Grimaldi Forum (Expositions – Grimaldi Forum Monaco)
Hier bekommt Monte-Carlo regelmäßig große Ausstellungen und moderne Formate, die das Viertel kulturell aufladen. Besonders schön ist die Kombination aus Kunstbesuch und Meerluft, weil du danach direkt wieder an die Küste hinausgehen kannst.

Kunst und Interieurs im Casino-Ensemble (Casino de Monte-Carlo / Opéra de Monte-Carlo)
Auch ohne Ausstellung steckt hier Kunst im Raum: Ornamente, Fassaden, Säle und Details wirken wie ein begehbares Belle-Époque-Bühnenbild. Wer genau hinschaut, merkt, dass Monte-Carlo nicht nur Luxus, sondern auch Gestaltungskultur ist.

Galerien und Pop-up-Formate im Carré d'Or (Carré d'Or)
Zwischen Boutiquen tauchen immer wieder kleine Galerien und temporäre Kunstformate auf, die dem Viertel einen zeitgenössischen Ton geben. Das ist Kunst im Vorbeigehen – passend zu einem Ort, der Bewegung und Inszenierung liebt.


🗿 Monumente in Monte-Carlo

Kasino-Platz-Ensemble als Stadtsymbol (Place du Casino)
In Monte-Carlo ist das wichtigste "Monument" weniger eine einzelne Statue als das gesamte Ensemble aus Platz, Gärten und Belle-Époque-Fassaden. Gerade diese räumliche Inszenierung macht den Ort ikonisch und erklärt, warum Monte-Carlo weltweit als Bild funktioniert.

Motorsport-Ikonen entlang des Stadtkurses (Circuit de Monaco)
Viele erkennen die Kurven und Abschnitte des Stadtkurses sofort wieder, weil sie über Jahrzehnte zu Symbolen des Sports wurden. Ein Spaziergang entlang dieser Straßen ist wie ein lebendiges Monument, das jedes Jahr neu "in Betrieb" genommen wird.


⛪ Kirchen in Monte-Carlo

Die Hauptkirche im Viertel ist die Kirche Saint-Charles (Église Saint-Charles), die Monte-Carlo einen klassischen, ruhigen Gegenpol zum Casino-Glanz gibt. Sie liegt gut erreichbar im Viertel und wirkt wie ein Anker für den Alltag, gerade weil Monte-Carlo oft nach Event und Bühne aussieht. Innen ist die Atmosphäre gesammelt und angenehm still, ideal für einen kurzen Moment Ruhe zwischen Boulevards und Promenade. Wer darüber hinaus die große Kathedrale sehen will, findet sie in Monaco-Ville – als schöner, historischer Ausflug in wenigen Minuten Entfernung.

Kirche Saint-Charles (Église Saint-Charles)
Die zentrale Kirche Monte-Carlos ist ein ruhiger Ort, der das Viertel erdet und eine lokale, weniger glamouröse Seite zeigt. Gerade deshalb lohnt sich ein kurzer Besuch, wenn du Monte-Carlo nicht nur als Kulisse erleben möchtest.


Aktivitäten in Monte-Carlo

🌳 Parks in Monte-Carlo

Kasino-Gärten (Jardins du Casino)
Ein gepflegter, eleganter Gartenraum direkt am Place du Casino, perfekt für kurze Pausen und "Schauen ohne Eile". Hier wirkt Monte-Carlo am stilvollsten, weil Grün, Architektur und Menschenfluss wie komponiert zusammenpassen.

Japanischer Garten (nahebei) (Jardin Japonais)
Ein überraschend stiller Ort an der Meerfront, mit Wasser, Wegen und einer Atmosphäre, die sofort entschleunigt. Ideal, wenn du nach Carré d'Or und Verkehr einen Ruhepunkt suchst, der sich trotzdem mitten im Monaco-Gefühl anfühlt.


⚓ Die Uferpromenaden in Monte-Carlo

Larvotto-Promenade (Promenade du Larvotto)
Die wichtigste Meerfront für den Spaziergang: du gehst direkt am Wasser, mit Strandnähe, Cafés und dieser typischen Côte-d'Azur-Leichtigkeit. Besonders am Abend wirkt die Promenade wie ein Laufsteg aus Licht und Meeresbrise.

Port-Hercule-Kais (nahebei) (Port Hercule)
Am Hafen bekommst du Yachtblick, Abendlicht und das Gefühl, dass Monaco auch "arbeitet", nicht nur glänzt. Perfekt für einen längeren Spaziergang, weil Wasser, Stadtkulisse und Menschenbeobachtung hier sehr gut zusammengehen.


🏖️ Die Strände in Monte-Carlo

Larvotto-Strand (Plage du Larvotto)
Monacos bekanntester Stadtstrand ist gepflegt, gut erreichbar und ideal für einen Badestopp ohne großen Aufwand. Durch die Lage direkt an der Promenade kannst du Baden, Flanieren und Essen nahtlos verbinden – sehr Monte-Carlo.


🏊 Schwimmen und Baden in Monte-Carlo

Baden am Larvotto (Plage du Larvotto)
Die einfachste Option ist das Meer: rein, abkühlen, wieder raus – und danach zurück auf die Promenade. Gerade weil Monte-Carlo kompakt ist, lässt sich Schwimmen hier perfekt als Teil eines Stadttages einbauen.

Stade Nautique Rainier III (nahebei) (Stade Nautique Rainier III)
Ein saisonal genutztes Schwimmangebot im Hafenbereich, das besonders für Familien oder sportliche Schwimmer interessant sein kann. Ideal als Alternative, wenn du lieber planbar schwimmen willst als im offenen Meer.


🎡 Freizeit und Unterhaltung in Monte-Carlo

Monte-Carlo ist Freizeit als Stil: Du kannst den Tag als reine Flanierroute gestalten – Platz, Gärten, Meerfront – und trotzdem das Gefühl haben, viel erlebt zu haben. Wer aktiv sein will, läuft bewusst Höhenmeter über Treppen und Aufzüge und baut Aussichtspunkte automatisch in die Route ein. Dazu kommen Veranstaltungen, die das Viertel immer wieder neu aufladen: Kongresse, Ausstellungen, Konzerte, Sport-Events und natürlich der Mythos der Rennstrecke. Und selbst ohne Ticketprogramm funktioniert Monte-Carlo, weil das "Zuschauen" hier ein eigener Zeitvertreib ist.


🗼 Die Aussichtspunkte in Monte-Carlo

Kasino-Terrassen und Gartenblicke (Place du Casino / Jardins du Casino)
Schon rund um den Casino-Platz bekommst du einen starken Blick auf das Ensemble und die elegante Choreografie des Viertels. Besonders schön ist es, wenn das Licht weich wird und die Fassaden fast golden wirken.

Meerblick an der Larvotto-Front (Larvotto)
Hier ist der Aussichtspunkt der Horizont: Wasser, Himmel und die Côte d'Azur als Kulisse. Perfekt, wenn du Monte-Carlo nicht "von oben", sondern als Riviera-Moment erleben willst.

Tête de Chien (Ausflug in die Höhe, nahebei) (Tête de Chien)
Wer eine richtige Vogelperspektive sucht, fährt kurz hinauf und bekommt Monaco als Miniaturwelt zwischen Meer und Bergen. Das ist der Blick, der endgültig erklärt, warum dieses Fürstentum so spektakulär wirkt.


Abendstimmung vor dem Casino von Monte Carlo mit vier Luxusautos und elegant gekleideten Gästen, die den beleuchteten Haupteingang betreten.Abendstimmung vor dem Casino von Monte Carlo

🥂 Der Abend in Monte-Carlo

Am Abend spielt Monte-Carlo seine Paraderolle rund um den Kasino-Platz (Place du Casino): Menschen flanieren, Hotelbars füllen sich, und vor dem Kasino von Monte-Carlo (Casino de Monte-Carlo) wirkt jede Minute ein bisschen wie Film. Wer es kulinarisch stilvoll will, bleibt im Carré d'Or (Carré d'Or), wo Restaurants und Lounges das Viertel in einen eleganten Sound aus Gläsern, Stimmen und leiser Musik tauchen. Für einen entspannteren Ton gehst du Richtung Larvotto (Larvotto): Meer, Promenade und Bars geben dem Abend eine Riviera-Leichtigkeit, die weniger nach Show und mehr nach Urlaub schmeckt.

Monte-Carlo lebt von großen Terminen, die die Stadt in eine einzige Bühne verwandeln: Rund um den Großen Preis von Monaco (Grand Prix de Monaco) und die Renntage am Stadtkurs Monaco (Circuit de Monaco) verändert sich das ganze Viertel – plötzlich sind Straßen, Tribünen und Hafenkulisse ein Event. Im Januar bringt die Rallye Monte-Carlo (Rallye Automobile Monte-Carlo) einen anderen Mythos: winterliche Sportenergie, Startzeremonien und dieses Gefühl, dass Monaco Motorsport nicht nur zeigt, sondern lebt. Wenn du zu solchen Wochen da bist, wird der Abend automatisch lauter, voller und internationaler – Monte-Carlo kann dann sehr intensiv sein.

Für Kultur am Abend sind das Opernhaus von Monte-Carlo (Opéra de Monte-Carlo) und das Grimaldi Forum (Grimaldi Forum Monaco) die wichtigsten Adressen: Oper, Konzerte, Shows und große Formate, die perfekt zur eleganten Abendstimmung passen. Danach funktioniert Monte-Carlo ganz klassisch: ein letzter Spaziergang an der Larvotto-Promenade (Promenade du Larvotto) oder am Port Hercule (Port Hercule), weil Wasser und Lichter hier den besten Abschluss liefern. Wer es glamourös mag, geht ins Casino – wer es romantisch mag, bleibt am Meer – und wer es gesellig mag, folgt einfach dem Geräuschpegel der Bars. Monte-Carlo ist am Abend selten "ruhig", aber oft erstaunlich schön.


Via Europe

La Turbie mit römischem Monument Trophée d'AugusteLa Turbie

📷 Ausflugsziel: La Turbie – Römisches Monument mit Panoramablick über Monaco

Die La Turbie ist ein kleiner Höhenort oberhalb von Monaco und vor allem durch das Trophée d'Auguste bekannt. Das monumentale Bauwerk wurde in der römischen Antike errichtet und diente als Siegesdenkmal an einer strategisch wichtigen Passroute entlang der Küste. Heute ragt das teilweise erhaltene Monument weithin sichtbar über den Ort hinaus und prägt dessen Erscheinungsbild. Besonders ist die Kombination aus Geschichte und Lage: Vom Areal rund um das Trophée eröffnet sich ein weiter Blick über Monaco, die Küstenlinie und das offene Mittelmeer. Die erhöhte Position, die massive Steinarchitektur und die offene Landschaft machen La Turbie zu einem sehr fotogenen Ziel, das antike Geschichte mit eindrucksvoller Aussicht verbindet.

Für den Besuch von La Turbie sollten etwa eine bis eineinhalb Stunden eingeplant werden, um das Trophée d'Auguste und den angrenzenden Ortsbereich zu erkunden. Von der Etappe Monaco aus liegt La Turbie rund 8 Kilometer nordöstlich und ist mit dem Auto in etwa 20 Minuten erreichbar. Parkmöglichkeiten befinden sich im Ortsbereich nahe des Monuments; von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zum Trophée d'Auguste und zu den Aussichtspunkten.


Èze im Sonnenschein an der RivieraÈze

📷 Ausflugsziel: Èze – Höhenort mit exotischem Garten über der Côte d'Azur

Die Èze ist ein mittelalterlicher Höhenort zwischen Monaco und Nizza, der spektakulär auf einem schmalen Felsrücken über dem Meer liegt. Enge Gassen, Natursteinarchitektur und die kompakte Struktur des Dorfes prägen das Ortsbild. Besonderer Anziehungspunkt ist der Jardin Exotique d'Èze, der auf dem höchsten Punkt des Felsens angelegt wurde. Der Garten vereint exotische Pflanzen mit einer außergewöhnlichen Aussicht: Von den Terrassen eröffnen sich nahezu senkrechte Tiefblicke auf die Küste, das offene Mittelmeer und bei klarer Sicht bis weit entlang der Riviera. Die Verbindung aus botanischer Gestaltung, historischer Umgebung und extremer Höhenlage macht Èze zu einem der eindrucksvollsten Aussichtspunkte der Region und zu einem sehr fotogenen Ziel.

Für den Besuch von Èze und des Jardin Exotique sollten etwa ein bis zwei Stunden eingeplant werden. Von der Etappe Monaco aus liegt der Ort rund 12 Kilometer westlich und ist mit dem Auto in etwa 25 Minuten erreichbar. Parkmöglichkeiten befinden sich unterhalb und am Rand des Dorfes; von dort führen kurze, teils steile Fußwege von etwa 10 bis 15 Minuten hinauf in den historischen Ortskern und zum Garten.



Via Europe Die Via Europe Tour von Monaco nach Nizza

Diese Etappe ist mit rund 20 km die kürzeste der gesamten Via Europe und führt in südwestlicher Richtung entlang der Côte d'Azur. Die Landstraße ist sehr hügelig und kurvig und verläuft dicht an der Küste mit zahlreichen Aussichtspunkten auf das Mittelmeer. Trotz der kurzen Distanz ist die Strecke überwiegend durchgehend besiedelt und geprägt von prächtigen Villen an den Hängen mit Meerblick, nur vereinzelt unterbrochen von ruhigen Küstenabschnitten. Auf der Strecke nach Nizza liegen folgende Zwischenetappen:

🏰 Casemate de Èze Voie Ferrée
Die Casemate de Èze Voie Ferrée ist eine historische Befestigungsanlage oberhalb der Küstenlinie. Sie erinnert an die strategische Bedeutung dieser Passage zwischen Monaco und Nizza.

📷 Cap Roux – mountain passage
Der Cap Roux markiert einen markanten Gebirgspass mit spektakulären Ausblicken auf Meer und Küste. Die Straße schmiegt sich hier eng an den Fels und zählt zu den landschaftlichen Höhepunkten der Etappe.

🏘️ Beaulieu-sur-Mer
Beaulieu-sur-Mer ist eine historische Küstenstadt mit Yachthafen und eleganter Promenade. Villen, Palmen und das ruhige Hafenbecken prägen das gehobene Ortsbild.

🏘️ Villefranche-sur-Mer
Villefranche-sur-Mer liegt in einer tief eingeschnittenen Bucht mit Strand und historischer Altstadt. Die terrassenförmige Bebauung bietet eindrucksvolle Blicke über die gesamte Bucht.

In Nizza erwartet dich eine lebendige Metropole der Côte d'Azur mit berühmter Promenade des Anglais, Altstadt und Stränden. Die Mischung aus urbanem Leben, mediterranem Flair und Küstenlandschaft macht Nizza zu einem markanten Etappenziel der Via Europe.


Nächste Etappe:
Nizza 22 km

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